Rose, Rosen, Roses
CZ Tschechische Republik, République tchèque, Czech Republic
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Rosenberg - Riesengebirge - Namensgebung - Zur Namenkunde des Riesengebirges (W2)
(E1)(L1) http://home.arcor.de/vp-schulz/riesen/Namensgebung.htm
(E?)(L?) http://www.riesengebirgsheimat.de/
Eine merkwürdige Bezeichnung ist auch das Wort "Rosenberg".
Versuche zur Erklärung desselben sind meines Wissens drei gemacht worden.
Die eine weist auf das keltische "ros" = "Vorgebirge", "das Hervorragende" hin und ist unhaltbar.
Die zweite (im "Wanderer" Nr. 111) besagt: "Specialuntersuchungen im Erzgebirge und Harze haben ergeben, dass man neben Heiligennamen, sowie altbiblischen und glückbedeutenden Bezeichnungen aller Art bei Bergwerksbenennungen auch in die Thier- und Pflanzenwelt griff. Die "Rose" wird dabei besonders bevorzugt, vielleicht geschah es in unbewusster Erinnerung an die altgermanischen "Rosenhöfe" und "Rosengärten", welche einst die Vorhöfe heidnischer Tempel und später die Volksfeste des Sommers waren. Es ist nun wahrscheinlich, dass sowohl der von der Koppe nach S. ausstrahlende "Rosenberg" als auch der "Rosengarten" zwischen Jannowitz und Keltschdorf von bergmännischen Versuchen ihren Namen erhalten haben".
Eine dritte Erklärung knüpft an die ehemalige Thätigkeit der Schwazer (Holzknechte) an, welche besonders auch im Riesengrunde ihre Wesen trieben, woran u. a. die Überreste eines alten Klausendammes in der Nähe der Riesengrundkapelle Zeugnis geben. An vielen Berghängen des eigentlichen "Riesengebirges", böhmischen Antheiles, brachten die Schwazer "Riesen" an, d. h. künstliche, aus glatten Baumstämmen hergestellte Rinnen, mittelst welcher das geschlagene Holz zuthal gefördert (geschlossen) wurde. Jedenfalls waren auch an den meisten, den Riesengrund begrenzenden Bergen solche Riesen angebracht, also auch an der Schneekoppe und ihren nach S. gerichteten Ausläufern.
Nun heißt man im bayrischen Walde eine "Holzriese" "é Rusl", und die "Rusel" kommt als Eigenname eines Berges und einer Ortschaft in dem genannten Gebirge vor. Schmeller glaubt, das Wort auch als Gattungsnamen gehört zu haben, und leitet es ab von dem ags. "hrusa" = "jäher, abschüssiger, steiler Berg", zum Ahd. "risân", Mhd. "rîsen" = "sinken", "fallen" gehörend.
Man glaubt nun, daß, wie jene Namen im bayrischen Walde und die vielen mit "Ries" gebildeten, der bayrischen Alpen, die Bezeichnung "Rose" ("Rosenberg") ebenfalls auf "Riese", "Rusl" zurückzuführen sei.
Behufs Rechtfertigung der lautlichen Verschiedenheiten wurde beiläufig Folgendes angeführt: Als man den der Schneekoppe zunächst liegenden südlichen Ausläufer der Schneekoppe auf den Karten benennen wollte und die Leute befragte, nannten dies die Bezeichnung "Rusl" oder "Ruse". Das letztere Wort bedeutet aber in der schlesischen Mundart "Rose"; der Kartograph wandte das neuhochdeutsche Wort an und glaubte noch den Namen Berg hinzusetzen zu müssen.
Hervorgehoben sei, dass, wie der Herr Pfarrer Kröhn in Großaupa I. angibt, von den Anwohnern fast stets nur die Bezeichnung "Rose" (auf der Rose, von der Rose usw.) gebraucht wird.
Man meinte, noch weiter gehen zu können und annehmen zu dürfen, dass hier wie in vielen anderen Fällen eine Wanderung des Namens stattgefunden habe und der Name "Riesenberg" (Schneekoppe) in unserem "Rosenberg" erhalten sei.
Die Muthmaßung, der Name "Riesengebirge" könne von den einstigen "Holzriesen" hergeleitet sein, sprach meines Wissens zuerst Lippert aus in seiner "Geschichte der königl. Leibgedingstadt Trautenau", Prag 1863, S. 43 und Schlesinger in seiner Bearbeitung der Simon Hüttelschen Chronik der Stadt Trautenau, Prag 1881, S. 186, pflichtet ihm bei. In neuester Zeit war es der "Wanderer", welcher dieselbe Meinung aussprach und mit manchen Gründen belegte.
Jedenfalls verlangte die Angelegenheit, dass man ihr näher trete und alles heranziehe, was für und gegen die Ansicht spricht, also auch das geschichtliche Moment berücksichtige, worauf im nachstehenden wenigstens in den Hauptzügen hingewiesen werden soll.
Der Name "Riseberg" taucht, soweit bisher bekannt zuerst in dem Werke S. Agricolas "De natura fossilium" VI., 298, im Jahre 1546 auf.
Es mussten folgerichtig bereits vor diesem Jahre "Holzriesen" im Riesengebirge gebaut worden sein, wenn dieses von jenen den Namen erhalten haben solle. Der Trautenauer Chronist Simon Hüttel erwähnt der Schwazer aber erst im Jahre 1565 und von da an sehr oft, während ein anderer Chronist, der Schulmeister Simon Weiner von Marschendorf, den Beginn des Holzflößens erst in das Jahr 1567 verlegt. Mit diesen Angaben stimmt auch überein, was Peithner[6] sagt, nämlich, dass von den Zeiten Maximilians II. an (dieser regierte vom Jahre 1564 - 1576) bis zum Jahre 1729 vermittelst der Aupa und der Elbe das Holz aus den Obergebirgswaldungen bis zur Baschta bei Alt-Kolin hinabgeflößt worden sei.
Hätten wir die Mittheilung vom Beginne des Holzflößens nur von einer einzigen Person, so könnte eingewendet werden, dass sich diese geirrt haben könne; allein den nahezu übereinstimmenden Berichten der angeführten Gewährsmänner gegenüber, an deren Wahrheitsliebe nicht gezweifelt werden kann, erscheint die oben angegebene Herleitung des Namens Riesengebirge immer noch zweifelhaft und sie wird es bleiben, solange nicht der Unterschied der verhältnismäßig langen Zeit von 20 Jahren, welche zwischen dem ersten Auftauchen des Namens "Riseberg" und dem Beginn des Holzflößens liegt, quellenmäßig aufgeklärt worden sein wird.
Die Meinung, dass die Holzknechte schon vor dem Jahre 1546 mit dem Fällen des Holzes und dem "Riesenbaue" begonnen haben könnten, mit den Flößen aber erst beiläufig 20 Jahre später, wird wohl niemand im Ernste aussprechen.
Woher hat nun aber Agricola den von ihm in der Literatur zuerst gebrauchten Namen entlehnt, wenn die obige Annahme ausgeschlossen bleiben musste?
Eine bestimmte Antwort lässt sich darauf nicht geben; denn zweierlei ist möglich.
Entweder war ihm bekannt, was 54 Jahre später Caspar Schwenckfeldt in seiner Delineatio geogr. Silesiae sagt: "nicht dass Riesen, wie etliche dafür halten, darumber gewohnt haben, sondern weil er (der Riesenberg) als ein hoher Riese vor anderen allen herfür raget und sich sehen lässet", oder es spielte das mhd. "rîsen" (ahd. "risân", ags. "hrusa") bei der Namengebung die Hauptrolle.
Für die erstere Annahme sprechen die späteren Bezeichnungen "Mons gigantum" ("Riesenberg"), bei Fr. Köckritz, get. 1565, und "Mons giganteis" oder "Gigantum montibus" ("Riesengebirg"), welch letzteren Namen bereits Joachim Cureus (1571) bringt.
Die angeführte Stelle aus der Delineatio läßt auch die Frage gerechtfertigt erscheinen: Warum gibt Schwenckfeldt, der das Riesengebirge wiederholt besucht und es nach verschiedenen Richtungen hin durchwandert hat, die obige Erklärung und verschweigt jede andere, welche auf die Namenherleitung von "Holz-Riesen" führen könnte? Es ist doch nicht anzunehmen, dass der Grund der Benennung schon zu seiner Zeit verschwunden gewesen sei, da zwischen der Herausgabe seines genannten Werkes und dem Buche "De natura fossilium" Agricolas doch nur ein Zeitraum von fünfzig und einigen Jahren lag. -
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Das "Riesengebirge", höchster Teil der Sudeten, liegt im Nordnordosten Böhmens, heute Tschechien, an der Grenze zu Schlesien, heute Polen. Polnisch heißt es "Karkonosze" und tschechisch "Krkonoše". Das Gebirge ist ca. 37 km lang und bis zu 25 km breit. Höchster Berg ist die Schneekoppe mit 1603 m Höhe. Der Riesengebirgs-Nationalpark, seit 1959, ist ein großflächiges Schutzgebiet mit einem Ausmaß von fast 40000 ha und umschließt die wertvollsten Regionen der höheren Lagen des Riesengebirges.
Es ist das Land des Sagen umwobenes Rübezahls, auch dem Land der blauen Berge und grünen Täler.
Hier ein paar Begriffe, die im Zusammenhang mit Ortsnamen betrachtet werden:
"Banten", "Brabant", "Bracbant", "Brachbant", "Tristerbant", "Tubantes", "Twente", "Tribantes", "Drente", "Lar", "laer", "learn", "lâr", "lér", "laren", "leren", "larn", "lern", "lêr", "lêar", "Lâr", "Lâs", "Lês", "lôr", "Lahr", "li", "lar", "lar-nax", "lar-gus", "Lahrbusch", "Lahrbauden", "Lahr", "Schatzlar", "lar", "Skato", "zëhhôn", "zëchen", "Schatzlarbauden", "Schatzlarloch", "Bauden" "Leierleute", "Leierfranz", "Leierkorlin", "Leierbauden", "Lordsgrund", "Lorzgrund", "lërz", "lôrz", "Schwarzschlagbaude", "Thamschlag", "Fucknerschlag", "schlôg", "Bodenwiese", "Bodenwiesbauden", "Bodenwiesgraben", "Todtenboden", "Jonaboden", "Hammerboden", "Boden", "budna", "Bodam", "bodem", "Bodenwiese", "Dunkelboden", "Sachsenboden", "Tschitschenboden", "Bödeli", "Bodenbach", "Bodensee", "Weichselboden", "Bodenmais", "Höllenkränze", "Kugelkränze", "Kranz", "Tragkranz", "Ochsenkranz", "Kugeln", "Kugelgraben", "Kuglerbaude", "Riesengrund", "Holzriese", "Rusl", "Rusel", "hrusa", "risân", "rîsen", "Ries", "Riese", "Riesenberg", "Riesengebirge", "Riseberg", "Riesenbaue", "rîsen", "risân", "hrusa", "Mons gigantum", "Mons giganteis", "Gigantum montibus", "Holz-Riesen"
...
S
Schneekoppe - Rose
(E?)(L?) http://members.aol.com/fox1hb/s.htm
(E?)(L?) http://www.danielschmitz-roses.com/pages/rosierstempspasse/schneekoppe.htm
(E?)(L?) http://www.everyrose.com/everyrose/roses/EveryRose.lasso
Snow Pavement / Schneekoppe
w White & White blend, Hyb. Rugosa 1984
(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/pl.php?n=5654
(E?)(L1) http://www.rosegathering.com/schneek.html
(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/s_duftrosen.htm#schneekoppe
Rugosa and Rugosa Hybrids - Schneekoppe (Hybrid Rugosa, Baum, 1894)
Schneekoppe ist der höchste Gipfel des Riesengebirges
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