Rose, Rosen, Roses
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Religion, Religion, Religion

A

B

Buber-Rosenzweig-Medaille (W3)

(E?)(L?) http://www.jcrelations.com/
(E?)(L?) http://www.jcrelations.net/de/?item=1910
Die Buber-Rosenzweig-Medaille ist die höchste Auszeichnung der Christlich-Jüdischen Gesellschaften.

(E?)(L?) http://www.jcrelations.net/de/?item=1911
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Martin Buber und Franz Rosenzweig versinnbildlichen in ihren Personen und in ihrem Werk diese großartige Idee des religiösen Dialogs und der Toleranz im Deutschland der Vorkriegszeit. Und zumindest Buber musste das Scheitern dieser Idee der christlich-jüdischen Zusammenarbeit, des Neben- und Miteinander von jüdischer und christlicher Kultur in Deutschland mit der Machtergreifung der Nazis und ihres massenmörderischen Antisemitismus auf furchtbare Weise selbst miterleben.
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Franz Rosenzweig starb 1929 im Alter von 43 Jahren. Sein früher Tod bewahrte ihn vor der schrecklichen Zeit, in der das jüdische Geistesleben in Deutschland unwiederbringlich vernichtet wurde. Martin Buber konnte glücklicherweise 1938 nach Israel fliehen. Von Jerusalem aus musste er aber mit ansehen, wie die Nazis den jüdischen Teil der deutschen Bevölkerung und der anderer europäischer Staaten systematisch ausrotteten. Er musste verfolgen, wie ein jahrtausendalter, wesentlicher Pfeiler deutschen und europäischen Geisteslebens in wenigen Jahren zerstört wurde.
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So will ich es mit meinem Dank für die Buber-Rosenzweig-Medaille halten: Ihren Auftrag im Gedächtnis behalten und mich zu dem bekennen, für das die Auszeichnung steht: Für den Dialog, für die Versöhnung zwischen Juden und Christen in Deutschland und in der Welt und für unsere Solidarität und Freundschaft mit dem Staat Israel.
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C

Chronogramm, Rosenkranzportal, regIna (W3)

Das "Chronogramm" setzt sich zusammen aus gr. "chronos" = "Zeit" und gr. "gramma" = "Buchstabe", "Geschriebenes".

In lateinischen Inschriften von Kirchen wird oftmals das Baujahr "verschlüsselt". So lautet die Inschrift über dem "Rosenkranzportal" der St.-Pauls-Kirche in Aachen: "sanCta MarIa regIna rosarII DepreCare pro nobIs" (= "Heilige Marie, Königin des Rosenkranzes, bitte für uns"). Voraus sich M+D+C+C+I+I+I+I+I = 1000+500+100+100+1+1+1+1+1 = 1705 ergibt.

D

E

Eden - Rose

(E?)(L?) http://www.eden-rose.de/
Im Turnus von drei Jahren kommen die Rosenliebhaber dieser Welt (World Federation of Rose Societies) zusammen, um ihr ganz besonderes Exemplar zur Weltrose zu küren.

So traf sich auch 2006 eine international besetzte Jury aus 37 Ländern in Osaka (Japan) und erhob zum vierten Male eine Züchtung aus dem Hause Meilland / BKN Strobel in den Rang einer Weltrose! Die Eden Rose® überzeugte die Jury durch ihr romantisches Flair, ihre nostalgische, dichtgefüllte Blütenform, ihre wunderschöne zartrosa Färbung und ihren dezenten Duft.

Auszeichnungen haben im Hause Meilland / BKN Strobel bereits Tradition: Damit ist das Haus Meilland als einziger Rosenzüchter weltweit zum vierten Male mit diesem besonderen und begehrten Titel der World Federation of Rose Societies ausgezeichnet worden!

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Eine neue Rosensorte war gefunden, aber welcher Name erscheint ihr angemessen?
In Frankreich wurde diese Rose auf Anregung der Stadt Paris, die 1985 ihren großen Sohn und Dichter zu seinem 400sten Todestag ehren wollte, auf den Namen Pierre de Ronsard® getauft.
In Deutschland gab ihr Klaus-Jürgen Strobel, angeregt durch ihre Schönheit und geradezu paradiesische Vollkommenheit, den Namen Eden Rose®.
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F

G

H

I

J

K

L

Lutherrose (W3)

(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Lutherrose
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Luthers Wappen ("Lutherrose")
In einem Brief vom 8. Juli 1530 beschreibt Martin Luther sein Wappen: "Das erste sollte ein Kreuz sein - schwarz - im Herzen, das seine natürliche Farbe hätte. Denn so man von Herzen glaubt, wird man gerecht ... Solch Herz soll mitten in einer "weißen Rose" stehen, anzeigen, dass der Glaube Freude, Trost und Friede gibt ... darum soll die "Rose" weiß und nicht rot sein; denn weiße Farbe ist der Geister und aller Engel Farbe. Solche "Rose" steht im himmelfarbenen Feld, dass solche Freude im Geist und Glauben ein Anfang ist der himmlische Freude zukünftig .... Und um solch ein Feld einen goldenen Ring, dass solche Seligkeit im Himmel ewig währt und kein Ende hat und auch köstlich über alle Freude und Güter, wie das Gold das edelste köstlichste Erz ist ..."
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Originale Federzeichnungen erstellten außerdem Johann Wilhelm Reifenstein, der auch die Lutherrose schuf.
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(E?)(L?) http://www.elg-stadskanaal.nl/lutherroos.html
De Lutherroos

M

Mönch - Rose



(E6)(L1) http://www.dendrologie.cz/WWWstr/Dendrologie%20hlavni.htm
(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/roses.php?tab=2&grp=M
(E6)(L?) http://www.mujweb.cz/www/dendrologie/WWWstr/seznamfotografii.htm


N

O

P

Prosternation (Louette, 1996) - Rose

(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/pl.php?n=44786
(E?)(L1) http://www.rosegathering.com/prosternation.html
Warum diese Rose "Niederwerfung", "Kniefall" benannt wurde ist mir nicht erklärlich. Immerhin kann sie bis zu 3m hoch werden.

Q

R

Eine Rose unter Dornen (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(E?)(L?) http://www.bibel-online.net/buch/22.hohelied/2.html#2,2
Dieser bildliche Ausdruck stammt aus dem "Hohen Lied" (2,2) im Alten Testament.
Heute noch nutzen wir dieses sprachliche Bild, um eine Person oder Sache hervorzuheben, die durch ihre Besonderheit oder auch Schönheit hervorsticht. Auch die Umkehrung (Ein Dorn unter Rosen) wird manchmal verwendet, um eben genau das Gegenteil vom obigen etwas "blumig" auszudrücken.
(© blueprints Team)

Bei "Bibel online" findet man allerdings die Übersetzung "Lilie unter den Dornen".

Rosenkranz, rosarium, Rosenkranzmadonna, Kranz (W3)
Rosenkranz-Lexikon - Alles über Rosenkränze und deren Gebete

(E2)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_r_1.html
(E2)(L1) http://www.beyars.com/lexikon/lexikon_r_1.html
(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,276052,00.html
(E6)(L?) http://www.kirchenweb.at/rosenkranz/
(E?)(L?) http://www.newadvent.org/faq/rosary.pdf
(E?)(L1) http://www.br-online.de/freizeit/querbeet/lexikon.html
(E?)(L1) http://projekt.gutenberg.de/autoren/arnimb.htm
Der religiöse Brauch den "Rosenkranz" zu beten lässt sich sprachlich nicht mehr 100%-ig klären. Eine Rolle dürfte einerseits der schon vorher im Islam bzw. Buddhismus existierende Brauch der Gebetsschnüre spielen. Andererseits dürfte eine Rolle spielen, dass die Marienstatue in der katholischen Kirche mit einem lat. "rosarium" = "Rosengirlande" geschmückt wurde. Daraus entwickelte sich wohl die Vorstellung, die Gottesmutter sozusagen mit einem "Gebetskranz" zu schmücken, die "rosengleich" um sie geschlungen werden (Rosenkranzmadonna). Und als symbolische Darstellung, als Gedankenstütze und als Fingerschmeichler bei diesem Ritual übernahm man dann wohl besagte Gebetskette mit 6 grossen und 53 kleinen Kugeln, die die Abfolge der Gebete festlegten.

Das PDF-Dokument enthält einen Text: "How to recite the Holy Rosary"

Folgender Beitrag stammt von einer hilfreichen Besucherin:
Der "Rosenkranz" bezeichnet eine "Gebetsschnur" aus aneinandergereihten Perlen, die hauptsächlich die Katholiken verwenden, um die Reihenfolge eines bestimmten Gebetsrituals "zu automatisieren". Es finden sich ähnliche Hilfsmittel aber auch in anderen Religionen (vgl. die Gebetsmühlen). Das Wort selbst scheint aus dem mittellateinischen "rosarium" abgeleitet zu sein. Es taucht jedenfalls schon im 13. Jahrhundert bei uns auf. Das "rosarium" wurde als Bezeichnung für die "Rosengirlande" verwendet, mit der man gerne Marienbilder bekränzte.

Der Wortteil "Kranz" ist ein rein deutscher Ausdruck, der schon im Mhd. Und im Spät-Ahd. gleich lautete. Es gibt eigentlich keine außergermanische Entsprechung dafür. Es ist anzunehmen, daß es sich um eine Rückbildung aus dem ahd. Verb "krenzen" = "umwinden" ("bekränzen") handelt.
(A: gaed)

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Ihr, der Geliebten, wird ein Kranz aus Rosen geflochten, der "Rosenkranz"; mit dem auch Madonnenstatuen und Marienaltäre in den katholischen Kirchen geschmückt wurden und immer noch werden.
In alten Zeiten gab es nach Turnieren und Sängerwettbewerben "Rosenkränze" für den Sieger. Seit dem 13. Jahrhundert gibt es einen "Rosenkranz", der unter dem lateinischen Namen "rosarium" Eingang in die christlich-katholische Religion gefunden hat. Er ist wohl dem Stifter des Dominikanerordens Dominicus Guzman zu verdanken. Dieser "Rosenkranz" ist der muslimischen Gebetsschnur nachempfunden und besteht aus 165 aufgereihten Kügelchen. Nach zehn ganz kleinen folgt ein größeres. Jeweils 10 "Ave Maria" und ein "Vater Unser" werden gebetet.
Die Geschichte des "Rosenkranzes" ist eine Geschichte für sich. Das Wort selbst, "Rosenkranz", gelangte erst im 15. Jahrhundert als Übersetzung des lateinischen "rosarium" in die deutsche Sprache. Aus dem Morgenland, dem Orient, kamen im Laufe der Jahrhunderte immer neue Rosenarten nach Europa. "Edelrosen" galten als Luxuspflanzen, Gärtner wurden zu Rosenzüchtern, die duftenden Blumen bekamen wohlklingende Phantasienamen. 1825 kam die "Teerose" aus China auf den europäischen Kontinent. Die Blütenblätter von Rosen wurden bei Gastmählern im antiken Rom auf das Haupt der Trinkenden gestreut, Rosenblätter auch auf dem Weg der Fronleichnamsprozessionen.
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