Rose, Rosen, Roses
US Vereinigte Staaten von Amerika, États-Unis, United States
Philosophie, Philosophie, Philosophy

A

A Rose is a Rose is a Rose, Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose

(E?)(L?) http://www.answers.com/main/ntquery?initiator=11&afid=6050&s=roses
(E?)(L?) http://www.answers.com/topic/rose-is-a-rose-is-a-rose-is-a-rose?hl=rose&hl=rose&hl=rose
(E?)(L?) http://www.digimania.de/
(E6)(L?) http://www.einerose.de/
Eine Rose von Homers Grab

(E6)(L?) http://www.eineroseisteinerose.de/
Die Wirklichkeit der Metapher

(E6)(L1) http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/1701667
(E6)(L?) http://www.complit.fu-berlin.de/archiv/kvv/lv-wise1999-2000/16453.html
(E?)(L?) http://www.phrases.org.uk/meanings/15900.html
(E6)(L?) http://www.taz.de/pt/2004/09/22/a0013.nf/text
(E6)(L?) http://www.velbrueck-wissenschaft.de/produkt.php?isbn=3-934730-90-6&precat=search&kw=fischer
(E6)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/Gertrude_Stein
(E6)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/Rose_is_a_rose_is_a_rose_is_a_rose.
"Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose." Dies ist der wohl bekannteste Satz von Gertrud Stein. Aber hat sie ihn wirklich gesagt?

The sentence "Rose is a rose is a rose is a rose." was written by Gertrude Stein as part of the 1913 poem Sacred Emily, which appeared in the 1922 book Geography and Plays. In that poem, the first "Rose" is the name of a woman. Stein later used variations on the phrase in other writings, and "A rose is a rose is a rose" is probably her most famous quote, often interpreted as "things are what they are". In Stein's view, the sentence expresses the fact that simply using the name of a thing already invokes the imagery and emotions associated with it.
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Gertrude Stein's repetitive language refers to the changing quality of language in time and history. She herself said to an audience at Oxford university that the statement referred to the fact that when the Romantics used the word "rose" it had a direct relationship to an actual rose. For later periods in literature this would no longer be true. The eras following romanticism, notably the modern era, use the word rose to refer to the actual rose, yet they also infer, through the use of the word, the archetypical elements of the romantic era. It also follows the rhetoric law of thricefold repitition to emphasize a point, as can be seen in speeches dating back to the sophists.


Herausgegeben von: Hans Rudi Fischer
Eine Rose ist eine Rose...
Zur Rolle und Funktion von Metaphern in Wissenschaft und Therapie
Die Metapher als hot topic der gegenwärtigen Forschung

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Wie kam es zu dem auf den ersten Blick eher arabeskenhaften Titel: "Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ..."? Was, kann man fragen, hat Gertrude Stein mit Metaphern zu tun, was haben Rosen mit Metapherntheorie zu tun, was hat Gertrude Stein mit Rosen am Hut?
In der Literatur ist mit der Rose eine Metapher über viele Jahrhunderte – wenn nicht Jahrtausende – lebendig gehalten worden. Die Rose verbindet als Metapher nicht nur den mittelalterlichen Philosophen "Abaelard" mit seiner Schülerin "Heloise", sie verbindet diese dramatische Liebesgeschichte auch mit Ecos Roman "Der Name der Rose", mit dem der Rose ein großes postmodernes Denkmal gesetzt wurde. Dort führt der hintersinnige Zeichentheoretiker Eco dem Schriftsteller Eco die Feder: "Stat Rosa pristina nomine, nomina nuda tenemus ..." (Eco 1982, S. 635).
Die Rose von einst ist uns allerdings nicht nur als nackter Name, als semantische, lexikalische Leiche erhalten geblieben, sondern als Metapher, die immer wieder neu belebt worden ist und werden kann – wie gerade Ecos Roman wunderbar zeigt. Bekanntlich leben Totgesagte länger, und das gilt nicht nur für die Moderne: "Die Rose ist tot, es lebe die Rose!" Die Königin der Blumen ist also in Literatur und Poesie nach wie vor sehr lebendig.

Auch in der Geschichte der Metapherntheorie sticht die Rose als hoch resonante Metapher – schon bei Aristoteles – förmlich ins Auge. In vielen Artikeln und Büchern über die Metapher wird die Rose als beispielhafte Metapher behandelt und analysiert, was zeigt, dass das metaphorische Potenzial von "Rose" längst nicht erschöpft ist. Von daher wäre es nahe gelegen, die Rose zum Leitbild, zur Leitmetapher des Symposiums zu machen. Der Titel zum Symposium fiel mir aber ein, als ich im Mai 2001 im Garten unseres Institutes eine wunderbar blühende rote Rose entdeckte. Liegt das Mysterium des Lebens nicht im Alltäglichen? Die Frage, die ich schon lange mit mir herumschleppte – Was ist eine Metapher? – verwandelte sich unversehens in die Frage: "Was ist eine Rose?" Dann fiel mir die berühmte Antwort auf diese Frage ein, wie sie die amerikanische Schriftstellerin "Gertrude Stein" gegeben hat: "Eine Rose ist eine Rose ist ..."

Ist diese Art der Ver-Antwortung einer Frage mehr als eine rhetorische Tautologie?
Fragen sind die Seele des Denkens, und wo das Fragen an sein Ende gekommen ist, ist auch das Denken an sein Ende gekommen, Gertrude Stein macht uns das in ihren letzten Äußerungen deutlich: Auf dem Sterbebett fragte sie ihre Lebensgefährtin Alice Toklas: "Was ist die Antwort?"
Als diese schwieg, antwortete Gertrude Stein: »In dem Fall: Was ist die Frage?« (Alice B. Toklas, zitiert nach Stein 1989, S. 274).

Die Antwort läuft vom Ende her wie auf einem Möbiusband in den Anfang der Frage und von dort wieder zurück in das Ende der Antwort.

Es bleiben uns – und das ist das Tröstliche, das uns die Schriftstellerin G. Stein hinterlassen hat – also immer Fragen als Operatoren des lebendigen Denkens.

Bleiben wir zunächst noch bei der Frage nach der Frage: "Was ist die Frage?"
Die Frage, zu der wir die Antwort schon haben, scheint zu sein: "Was ist eine Rose?"
Da wir uns nicht im botanischen Rosengarten befinden, sondern im Garten der Rhetorik, ist unsere unverblümte Antwort hier natürlich: "Rose ist (hier) eine Metapher.

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Als Tautologie ist die Prädikation "Eine Metapher ist eine Metapher" logisch betrachtet ebenso sinnlos wie "Eine Rose ist eine Rose". Man könnte den letzten Satz logisch zu retten versuchen, indem man die zweite "Rose" als Metapher auf sich selbst angewendet versteht: "Eine Rose ist eine Rose."
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The notion that when all is said and done, a thing is what it is.

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